kfd Diözesanverband Limburg
kfd Limburg

Aktuelles und Berichte der kfd Limburg - Archiv

Archiv 2019

Einkehrtag in Runkel
12.11.2019

Einkehrtag in Runkel

Das Thema „ die Balance in meinem Leben“ war gut gewählt und ist sehr gut von den Frauen aus Villmar und Runkel angenommen worden. ... [mehr]
"Dichter und dekorieren für die Advents- und Weihnachtszeit" am 9.11.2019 in Eschhofen
09.11.2019
kfd-Frauentreff in Elz „Balance in meinem Leben – Strategien für den Lebensalltag“ am 07.11.2019
07.11.2019

kfd-Frauentreff in Elz „Balance in meinem Leben – Strategien für den Lebensalltag“ am 07.11.2019

Alle Frauen sind ganz herzlich zum gemeinsamen Treff im Pfarrheim in Elz, Lehrgasse 26, am Donnerstag, dem 07.11.2019, 18.00 Uhr, eingeladen, um gemeinsam der Frage nachzugehen, wie es mit der eigenen Balance im Leben aussieht und wie man selbst dazu beitragen kann, im Leben eine gute Balance zu finden.
Referentinnen sind Anna Maria Kremer, kfd-Diözesanreferentin und Petra Reusch, stellvertretende kfd-Diözesanvorsitzende.
Unterhaltsame Lesung in Frankfurt mit der Autorin Barbara Kunrath
23.10.2019

Unterhaltsame Lesung in Frankfurt mit der Autorin Barbara Kunrath

Der Titel des Buches „Schwestern bleiben wir immer“ verrät zunächst noch nichts über die immer spannender
werdenden Nachforschungen der Geschwister. Doch bis zur Klärung und Auflösung dieser komplizierten Familien-
Geschichten, müssen die Leser bis zum Ende des Buches, ausharren.
Die sehr gutbesuchte Lesung war ein Erfolg und 20 Bücher fanden ihre Besitzer, viele davon wurden im Anschluss von der Autorin signiert.
Marianne Berberich
Autorin Barbara Kunrath
Aktionswoche 2019 „Frauen worauf wartet ihr?“ in Kronberg
29.09.2019

Aktionswoche 2019 „Frauen worauf wartet ihr?“ in Kronberg

Der Sonntagsgottesdient in der katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul am 29.9. fand unter dem Zeichen "Macht euch stark für eine geschlechtergerechte Kirche" statt. Der Treffpunktkreis der kfd Kronberg/Schönberg hatte dazu eingeladen, um damit die Aktionswoche des Bundesverbands der katholischen Frauengemeinschaft zu unterstützen.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es auf dem Kirchhof Gelegenheit ins Gespräch zu kommen, sich in bereit liegende Unterschriftenlisten, die am Ende des Jahres den deutschen Bischöfen übergeben werden, einzutragen und ein kleines Purpurkreuz als Zeichen der Solidarität anzustecken.
3 Fotos (Reinhard Albrecht)

Monika Kahl, Oktober 2019
Unterschriftenaktion "Frauen in der Kirche" in Limburg
28.09.2019

Unterschriftenaktion "Frauen in der Kirche" in Limburg

Es ist Zeit,
dass Frauen in der katholischen Kirche, die

  • aktiv in unterschiedlichen (Ehren)Ämtern und Diensten sind
  • Diplomtheologinnen oder Referentinnen sind
  • bewusst und gerne Christinnen in „ihrer“ katholischen Kirche sind
sich Gehör verschaffen: für die Geschlechtergerechtigkeit in der katholischen Kirche.

Sie wollen
  • Zugang zu verantwortlichen Ämtern innerhalb der Kirche
  • Zugang zur Diakonatsweihe
  • Wege mit Bischöfen, Priestern und Ordensangehörigen suchen und finden zur weiblichen Priesterschaft
  • keine Zeit mehr verlieren!
Wir glauben, dass in der von Jesus Christus gegründeten Kirche der Weg in die Zukunft ohne Frauen in Verantwortung nicht gefunden wird.

Deshalb werden wir am SAMSTAG, den 28.09. von 10.00 – 14.00 Uhr
mit einem Infostand in der Bahnhofstr., vor der Evangelischen Kirche sein.

Kommt vorbei, wir freuen uns.
Aktionswoche 2019 „Frauen worauf wartet ihr?“ in Diez
21.09.2019

Aktionswoche 2019 „Frauen worauf wartet ihr?“ in Diez

Angeregt und informiert durch das Thema der Aktionswoche 2019 „Frauen worauf wartet ihr?“ des kfd Bundesverbandes plante das kfd Team und viele Frauen aus der Herz Jesu Gemeinde in Diez einen Informationsstand auf dem Diezer Wochenmarkt.
Es ist Zeit, Geschlechtergerechtigkeit in der Katholischen Kirche zu fordern. Frauen wollen aktiv in unterschiedlichen Ämtern und Diensten mitarbeiten an einer Kirche die ihnen wichtig ist, die sie mit all ihren Fähigkeiten und Begabungen gleichberechtig mitgestalten möchten. Diese Anliegen wurde mit großem Interesse mit erstaunlich vielen Frauen und Männer am Infostand diskutiert und mit vielen Unterschriften dokumentiert.
Es ist Zeit, dass sich Diplomtheologinnen, Referentinnen und aktive Frauen, die bewusst und gerne Christinnen in „ihrer“ Kirche sind, Gehör verschaffen. Sie wollen den Zugang zur Diakonatsweihe und wollen Wege mit Bischöfen, Priestern und Ordensangehörigen suchen und finden zur weiblichen Priesterschaft und keine Zeit mehr verlieren.
Immer mehr Christinnen und Christen, dass zeigte auch das große Interesse auf dem Diezer Markt wünschen sich Reformen und die Öffnung der Katholischen Kirche. Und wir glauben, dass in der von JesusChristus gegründeten Kirche der Weg in die Zukunft ohne Frauen in Verantwortung nicht gefunden wird.
„Es hat uns Spaß gemacht und Mut gegeben Weiterzumachen“, war das Resümee aller Frauen, die unseren Forderungen so lebendig und überzeugend vertreten haben.
Marie-Theres Clessienne
Unterschriftenaktion "Frauen in der Kirche" in Diez
21.09.2019

Unterschriftenaktion "Frauen in der Kirche" in Diez

Es ist Zeit,
dass Frauen in der katholischen Kirche, die

  • aktiv in unterschiedlichen (Ehren)Ämtern und Diensten sind
  • Diplomtheologinnen oder Referentinnen sind
  • bewusst und gerne Christinnen in „ihrer“ katholischen Kirche sind sich Gehör verschaffen: für die Geschlechtergerechtigkeit in der katholischen Kirche.
Sie wollen
  • Zugang zu verantwortlichen Ämtern innerhalb der Kirche
  • Zugang zur Diakonatsweihe
  • Wege mit Bischöfen, Priestern und Ordensangehörigen suchen und finden zur weiblichen Priesterschaft
  • keine Zeit mehr verlieren!
Wir glauben, dass in der von Jesus Christus gegründeten Kirche der Weg in die Zukunft ohne Frauen in Verantwortung nicht gefunden wird.Deshalb werden wir am SAMSTAG, den 21.09. von 9.00 – 12.00 Uhr
mit einem Infostand auf dem Wochenmarkt in Diez sein.

Kommt vorbei, wir freuen uns.
kfd-Fahrt nach Flandern
30.06.2019

kfd-Fahrt nach Flandern

Diesmal ging es vom 26.06 – 30.06. 19 für 29 Frauen nach Flandern.

Unser erstes Ziel war Brügge. Diese alte, beeindruckende Stadt lernten wir zunächst durch eine Führung kennen und eine wunderschöne Grachtenfahrt, bei herrlichem Wetter, rundete den ersten gemeinsamen Tag ab.

Antwerpen war das Ziel am Freitag. Wieder genossen wir eine Führung durch die Stadt an der Schelde.

Antwerpen, eine Metropole der beginnenden Neuzeit für Waren aus der immer größer werdenden Welt, ein Kleinod voll Kunst und Kultur. Prächtige Häuser und Kirchen zeugen von dieser Zeit. Maler, wie Rubens und van Eyck beindruckten uns.

Das Eintauchen in eine andere Zeit, ein fröhlicher Sonnentag und ein gutes Eis in der Hand, welch eine Wonne!

Der Tagesausklang im malerischen Brügge rundete diesen gelungenen Tag ab.

Sand, Strand, Badewetter, Dünen und Wellen, das sagt alles über den Besuch am Samstag in Koksijde. Müde und Sonnenbetankt ging es nach Brügge zurück.

Damit das Abschied nehmen von Flandern nicht so schwer fiel, haben wir die Rückreise mit einem Besuch in der Hauptstadt Ostflanderns, Gent, verbunden.
Beim Gang durch die Stadt, sahen wir die Baukunst dieser alten Handelsstadt, die vor allem durch die Tuchweberei reich wurde. Mittelalterliche Häuserreihen und prächtige Kirchtürme bilden ein wunderschönes Panorama am alten Hafen.

Mit leckeren belgischen Fritten im Magen und Schokoladeneinkäufen in der Tüte traten wir dann die Heimreise an.

Gesund und voll neuer und schöner Eindrücke kam der „laute und fröhliche“ Abschied in Limburg und Wirges.

Danke kfd, für diese tolle Reise.

Sommer.Frauen.Gottesdienst Heimat. Wo bin ich daheim?
16.06.2019
"Balance in meinem Leben"
13.06.2019

"Balance in meinem Leben"

„Balance in meinem Leben“

Zum 3. Mal in diesem Jahr konnte der kfd-Diözesanverband zu diesem Thema einladen:
Am Donnerstag, dem 13. Juni 2019, versammelten sich 22 Frauen, aus verschiedenen Kirchorten der Pfarrei St. Peter und Paul, Bad Camberg, im Pfarrheim des Kirchortes Haintchen.

Davor wurde dieses Thema bereits bei einer Abendveranstaltung in Hofheim und bei einem Frauenfrühstück in Dreikirchen mit Erfolg präsentiert.

In Haintchen wurden die Frauen von kfd-Diözesanreferentin Anna Maria Kremer herzlich begrüßt, ebenso die beiden kfd-Vorstandsfrauen / bzw. Referentinnen Marie-Theres Clessienne aus Diez und Ulrike Steinborn aus Linter.

In die inhaltliche Arbeit zum Thema wurden auch die Teilnehmerinnen aktiv mit einbezogen: Anhand von vielfältigen Karten, die auf den Tischen zur Auswahl vorlagen, konnte jede Frau sich dem Thema annähern und ihren Tischnachbarinnen erzählen, wo und wann und warum sie sich in Balance befindet oder sie aus der Balance gerät. Gut sichtbar gemacht wurde dies dann auch an Beispielen, die mit Hilfe der „Balancewaage“ der gesamten Gruppe vorgestellt wurden.

Die Teilnehmerinnen konnten durch den gut angeleiteten Austausch von Frau Clessienne und Frau Steinborn viele Anregungen für sich selbst mit nach Hause nehmen.
Dieses thematische Angebot:

„Balance in meinem Leben – Strategien für den Lebensalltag“ kann gerne von allen interessierten Gruppen beim kfd-Diözesanverband Limburg angefragt werden.

Wir kommen gerne auch in Ihren Kirchort, bzw. Ihre Pfarrgemeinde.

Den Verantwortlichen in Haintchen danken wir für die schöne Gastfreundschaft!
Anna Maria Kremer
Impressionen vom romantischen Konzert am Sonntag
05.05.2019

Impressionen vom romantischen Konzert am Sonntag

Zwei Kommentare aus dem Publikum:

Hallo liebe kfd-damen, chapeau und danke für das wunderbare
konzerterlebnis!!!! Genuss pur!

Ich möchte mich sehr herzlich bei Ihnen für die wunderbare Veranstaltung heute im Priesterseminar bedanken! Auswahl und Darbietung der musikalischen Werke und der Texte haben mich sehr berührt. Nochmals vielen Dank für Ihre Mühe. Da war rundum alles gelungen.



Poesie und Musik zum Jubiläum

Katholische Frauengemeinschaft feiert 90. Geburtstag
Limburg

Von Andreas E. Müller

„Wir wollten zu unserem 90-jährigen Jubiläum keine großen Festreden, sondern haben uns und den Frauen einen Nachmittag voller schöner Musik und Dichtung geschenkt“, sagte Anna Maria Kremer, Diözesanreferentin beim Bischöflichen Ordinariat zu der Motivation für einen romantischen Sommernachmittag. Eine der Aufgaben der KFD sei es, auf großartige Frauen aufmerksam zu machen, Talente zu entdecken und zu fördern, sagte sie. Vor drei Jahren hatte sie ein Konzert der drei Musikerinnen Katrin Ebert (Violine), Uta Kempkes (Violoncello) und Monika Vetter (Klavier), garniert mit literarischen Texten, vorgetragen von Lisa Straßberg gehört und war so begeistert, dass sie diese vier Frauen nun zu dieser Jubiläumsveranstaltung eingeladen hat. Und was liegt bei einer Veranstaltung von Frauen für Frauen näher, als Musik und Literatur von Komponistinnen und Dichterinnen zu präsentieren. Eine vorzügliche Idee, wie so manche Besucherin bereits in der Pause bestätigte. Mit den beiden Komponistinnen Clara Schumann und Fanny Hensel wurden zwei Frauen vorgestellt, deren Namen sicher schon alle einmal gehört haben, aber Kompositionen von ihnen? Die Musikerinnen hatten jeweils ein Klaviertrio ausgewählt, das in g-moll op. 17 von Clara Schumann (1819-1896) und das in d-moll op. 11 von Fanny Hensel (1805-1847). Passend zum Motto des Konzertes „Was das Leben schöner macht – Begegnungen mit Bildern, Büchern und Musik“, trug Lisa Straßberg zwischen den einzelnen Sätzen sehr lebendig Texte von Bettine Brentano, Annette von Droste-Hülsoff und Karoline von Günderrode vor. „Ich habe mich richtig in diese Zeit hineinversetzt gefühlt“, schwärmte Anna Maria Kremer nach dem Konzert. Als Aufforderung für das Gehörte diente das Zitat von Karoline von Günderrode „Nichts soll meine Schritte fesseln“.

Es ging also um Frauen, die sich nicht damit abfinden wollten, dass Poesie und Musik allein Männerdomänen waren, die sich dagegen auflehnten, dass Frauen in dieser Epoche lediglich für Haus, Hof, Ehemann und Familie zuständig waren. Straßberg trug vor, dass es durchaus viele gebildete Frauen gab, die lesen und schreiben konnten und auch gerne Musik hörten. Sie wollten mit ihren Ansichten und ihren Kunstwerken ebenso an die Öffentlichkeit wie die Männer. Clara Schumann wurde durchaus von ihrem Vater Friedrich Wiek gefördert, aber er war entschieden gegen eine Ehe mit dem finanziell nicht gut situierten Robert Schumann. Fanny Hensel stand im Schatten ihres Bruders Felix Mendelssohn Bartholdy, der gegen eine Drucklegung der Werke seiner Schwester war. Die drei gut aufeinander eingespielten Musikerinnen spielten die Werke der beiden Komponistinnen mit viel Ausdruck und Gefühl, wobei das Klaviertrio von Fanny Hensel musikalisch klar das abwechslungsreichere war. Gleich im ersten Satz „Allegro molto vivace“ wirkt das Stück dramatisch und zerrissen, so als ob sie sich gegen die Vorherrschaft ihres Bruders auflehnen wollte. Vetter hat hier irrwitzige Klavierläufe zu bewältigen. Themen werden zwischen den Instrumenten hin und her gespielt und vor allem dem Cello kommt immer wieder eine singende Rolle zu. Straßberg erzählt in einem Text von Bettine Brentano, dass deren Seele eine leidenschaftliche Tänzerin sei, die sich nicht zügeln lassen, sondern auf das vertrauen möchte, was in ihr jubelt. In einem anderen Text beschreibt Brentano eine abendliche romantische Schifffahrt auf dem Rhein. Beeindruckend, mit welch schönen Worten und Bildern sie das darstellt. Karoline von Günderrode erzählt, wie ein nächtlicher Kuss ihr Leben eingehaucht hat und fordert einen Trauernden dazu auf, das verstorbene Mädchen zu vergessen, stattdessen zum Tanz zu gehen, dem schweren Leid zu entsagen und sich über die Wolken zu schwingen. Mit solcher Einstellung lässt sich Leid sicher leichter ertragen.


Das Publikum lauscht mucksmäuschenstill und aufmerksam, so gefesselt vom Vortrag sind alle und spenden am Ende des Programms langanhaltenden Beifall.

Wir laden Sie herzlich ein zum 90-jährigen Bestehen des kfd-Diözesanverbandes Limburg zur 3. Veranstaltung unserer Reihe:
05.05.2019

Wir laden Sie herzlich ein zum 90-jährigen Bestehen des kfd-Diözesanverbandes Limburg zur 3. Veranstaltung unserer Reihe:

„Was das Leben schöner macht –Begegnungen mit Bildern, Büchern und Musik“.

Sie spielen Kompositionen von Clara Schumann und Fanny Hensel, dazwischen werden Texte von Bettine Brentano,
Annette von Droste-Hülsoff und Karoline von Günderrode rezitiert.
Es werden Getränke und Finderfood angeboten. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.
Wir freuen uns auf einen romantischen Sommerabend mit Musik und Poesie.

Wann: Sonntag, 5. Mai 2019, 16 bis 18 Uhr
Ort: Priesterseminar, 65549 Limburg, Weilburger Str. 16
Teilnahmegebühr: Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.
Auskunft und Anmeldung:
kfd-Diözesanverband Limburg, Graupfortstr. 5, 65549 Limburg
Tel.: 06431/997-406
E-Mail: kfd@bistumlimburg.de
Oasentag im Priesterseminar mit Dipl.-Theologin und Dipl. Psychologin Monika Altenbeck von der kfd-Bundesgeschäftstelle
30.03.2019

Oasentag im Priesterseminar mit Dipl.-Theologin und Dipl. Psychologin Monika Altenbeck von der kfd-Bundesgeschäftstelle

Über 30 Frauen waren der diesjährigen Einladung des kfd- Diözesanvorstands zum Oasentag ins Priesterseminar unter dem Thema „Und alle ... [mehr]
Besuch wohnungslose Frauen
27.02.2019

Besuch wohnungslose Frauen

In zeitlicher Nähe zum Internationalen Frauentag kam die Idee im Diözesanvorstand auf, unsere Solidarität und unser Interesse für unverschuldet in Notlage geratene Frauen zu zeigen.
Da die Stadt Limburg im Bereich der Altstadt eine Unterkunft betreibt, die ausschließlich einen geschützten Bereich für Frauen bietet, konnten wir unter fachkundiger Leitung von Frau Magnus, zuständig für Präventionsarbeit beim Ordnungsamt, am 27.02. durch einen Besuch Kontakt aufnehmen.
Drei Bewohnerinnen hatten sich zu einem Gespräch und Einblicken in ihr jetziges Leben und ihre Biographien bereit erklärt. Junge Frauen, deren „Karten von Anfang an nicht gut gemischt waren“, denen Rückhalt in Familien fehlt, berichteten uns von ihren Versuchen Struktur in ihr Leben zu bringen und Verantwortung zu übernehmen.
Da Ämter auf dem Wohnungsmarkt kaum Angebote für sozialschwache Menschen finden, muss auch im Fall der Frauen im Moment mit einer stark renovierungsbedürftigen Unterkunft vorliebgenommen werden, die dennoch Schutz und eine „männerfreie Zone“ darstellt.
Auf unsere Fragen hin ergab sich schnell ein angeregter Austausch, der unser solidarisches Interesse zum Ausdruck brachte. Überraschte Freude lösten auch unsere Mitbringsel in Form von zwei gut gefüllten Körben aus.
Im Anschluss gab uns Frau Magnus in den Räumen der kfd weitere Einblicke in Strukturen Ihrer Präventionsarbeit ausgehend vom Ordnungsamt, das Wirken des Walter-Adlhoch-Hauses im Rahmen der Sozialarbeit und die unerlässliche Netzwerkarbeit mit Ämtern bei drohender oder eingetretener Obdachlosigkeit.
Sind Lebensverhältnisse aus unterschiedlichen Gründen desolat, kommt Verschuldung hinzu, steht erst einmal der Gerichtsvollzieher vor der Tür, droht bald Wohnungslosigkeit und es gilt durch Präventionsarbeit des Ordnungsamtes einzugreifen.
Schön war zu erfahren, dass die Stadt Limburg in diesem Sinne seit Längerem ein Modell-Projekt betreibt, in dessen Rahmen die Stelle von Frau Magnus aktuell fest eingestellt wurde.
Sibylle Brechtel
"Kommt, alles ist bereit!"
26.01.2019

"Kommt, alles ist bereit!"

Unter diesem Thema des Weltgebetstags 2019 aus Slowenien fand am Samstag, 26. Januar 2019, ein Ökumenisches Vorbereitungstreffen in Gnadenthal statt. [mehr]

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Die Bilder unserer Veranstaltungen stammen von Petra Reusch, Ursula Klotz und Edith Müller.

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