kfd Diözesanverband Limburg
kfd Limburg
kfd-Fahrt nach Flandern
30.06.2019

kfd-Fahrt nach Flandern

Diesmal ging es vom 26.06 – 30.06. 19 für 29 Frauen nach Flandern.

Unser erstes Ziel war Brügge. Diese alte, beeindruckende Stadt lernten wir zunächst durch eine Führung kennen und eine wunderschöne Grachtenfahrt, bei herrlichem Wetter, rundete den ersten gemeinsamen Tag ab.

Antwerpen war das Ziel am Freitag. Wieder genossen wir eine Führung durch die Stadt an der Schelde.

Antwerpen, eine Metropole der beginnenden Neuzeit für Waren aus der immer größer werdenden Welt, ein Kleinod voll Kunst und Kultur. Prächtige Häuser und Kirchen zeugen von dieser Zeit. Maler, wie Rubens und van Eyck beindruckten uns.

Das Eintauchen in eine andere Zeit, ein fröhlicher Sonnentag und ein gutes Eis in der Hand, welch eine Wonne!

Der Tagesausklang im malerischen Brügge rundete diesen gelungenen Tag ab.

Sand, Strand, Badewetter, Dünen und Wellen, das sagt alles über den Besuch am Samstag in Koksijde. Müde und Sonnenbetankt ging es nach Brügge zurück.

Damit das Abschied nehmen von Flandern nicht so schwer fiel, haben wir die Rückreise mit einem Besuch in der Hauptstadt Ostflanderns, Gent, verbunden.
Beim Gang durch die Stadt, sahen wir die Baukunst dieser alten Handelsstadt, die vor allem durch die Tuchweberei reich wurde. Mittelalterliche Häuserreihen und prächtige Kirchtürme bilden ein wunderschönes Panorama am alten Hafen.

Mit leckeren belgischen Fritten im Magen und Schokoladeneinkäufen in der Tüte traten wir dann die Heimreise an.

Gesund und voll neuer und schöner Eindrücke kam der „laute und fröhliche“ Abschied in Limburg und Wirges.

Danke kfd, für diese tolle Reise.

Sommer.Frauen.Gottesdienst Heimat. Wo bin ich daheim?
16.06.2019
"Balance in meinem Leben"
13.06.2019

"Balance in meinem Leben"

„Balance in meinem Leben“

Zum 3. Mal in diesem Jahr konnte der kfd-Diözesanverband zu diesem Thema einladen:
Am Donnerstag, dem 13. Juni 2019, versammelten sich 22 Frauen, aus verschiedenen Kirchorten der Pfarrei St. Peter und Paul, Bad Camberg, im Pfarrheim des Kirchortes Haintchen.

Davor wurde dieses Thema bereits bei einer Abendveranstaltung in Hofheim und bei einem Frauenfrühstück in Dreikirchen mit Erfolg präsentiert.

In Haintchen wurden die Frauen von kfd-Diözesanreferentin Anna Maria Kremer herzlich begrüßt, ebenso die beiden kfd-Vorstandsfrauen / bzw. Referentinnen Marie-Theres Clessienne aus Diez und Ulrike Steinborn aus Linter.

In die inhaltliche Arbeit zum Thema wurden auch die Teilnehmerinnen aktiv mit einbezogen: Anhand von vielfältigen Karten, die auf den Tischen zur Auswahl vorlagen, konnte jede Frau sich dem Thema annähern und ihren Tischnachbarinnen erzählen, wo und wann und warum sie sich in Balance befindet oder sie aus der Balance gerät. Gut sichtbar gemacht wurde dies dann auch an Beispielen, die mit Hilfe der „Balancewaage“ der gesamten Gruppe vorgestellt wurden.

Die Teilnehmerinnen konnten durch den gut angeleiteten Austausch von Frau Clessienne und Frau Steinborn viele Anregungen für sich selbst mit nach Hause nehmen.
Dieses thematische Angebot:

„Balance in meinem Leben – Strategien für den Lebensalltag“ kann gerne von allen interessierten Gruppen beim kfd-Diözesanverband Limburg angefragt werden.

Wir kommen gerne auch in Ihren Kirchort, bzw. Ihre Pfarrgemeinde.

Den Verantwortlichen in Haintchen danken wir für die schöne Gastfreundschaft!
Anna Maria Kremer
Impressionen vom romantischen Konzert am Sonntag
05.05.2019

Impressionen vom romantischen Konzert am Sonntag

Zwei Kommentare aus dem Publikum:

Hallo liebe kfd-damen, chapeau und danke für das wunderbare
konzerterlebnis!!!! Genuss pur!

Ich möchte mich sehr herzlich bei Ihnen für die wunderbare Veranstaltung heute im Priesterseminar bedanken! Auswahl und Darbietung der musikalischen Werke und der Texte haben mich sehr berührt. Nochmals vielen Dank für Ihre Mühe. Da war rundum alles gelungen.



Poesie und Musik zum Jubiläum

Katholische Frauengemeinschaft feiert 90. Geburtstag
Limburg

Von Andreas E. Müller

„Wir wollten zu unserem 90-jährigen Jubiläum keine großen Festreden, sondern haben uns und den Frauen einen Nachmittag voller schöner Musik und Dichtung geschenkt“, sagte Anna Maria Kremer, Diözesanreferentin beim Bischöflichen Ordinariat zu der Motivation für einen romantischen Sommernachmittag. Eine der Aufgaben der KFD sei es, auf großartige Frauen aufmerksam zu machen, Talente zu entdecken und zu fördern, sagte sie. Vor drei Jahren hatte sie ein Konzert der drei Musikerinnen Katrin Ebert (Violine), Uta Kempkes (Violoncello) und Monika Vetter (Klavier), garniert mit literarischen Texten, vorgetragen von Lisa Straßberg gehört und war so begeistert, dass sie diese vier Frauen nun zu dieser Jubiläumsveranstaltung eingeladen hat. Und was liegt bei einer Veranstaltung von Frauen für Frauen näher, als Musik und Literatur von Komponistinnen und Dichterinnen zu präsentieren. Eine vorzügliche Idee, wie so manche Besucherin bereits in der Pause bestätigte. Mit den beiden Komponistinnen Clara Schumann und Fanny Hensel wurden zwei Frauen vorgestellt, deren Namen sicher schon alle einmal gehört haben, aber Kompositionen von ihnen? Die Musikerinnen hatten jeweils ein Klaviertrio ausgewählt, das in g-moll op. 17 von Clara Schumann (1819-1896) und das in d-moll op. 11 von Fanny Hensel (1805-1847). Passend zum Motto des Konzertes „Was das Leben schöner macht – Begegnungen mit Bildern, Büchern und Musik“, trug Lisa Straßberg zwischen den einzelnen Sätzen sehr lebendig Texte von Bettine Brentano, Annette von Droste-Hülsoff und Karoline von Günderrode vor. „Ich habe mich richtig in diese Zeit hineinversetzt gefühlt“, schwärmte Anna Maria Kremer nach dem Konzert. Als Aufforderung für das Gehörte diente das Zitat von Karoline von Günderrode „Nichts soll meine Schritte fesseln“.

Es ging also um Frauen, die sich nicht damit abfinden wollten, dass Poesie und Musik allein Männerdomänen waren, die sich dagegen auflehnten, dass Frauen in dieser Epoche lediglich für Haus, Hof, Ehemann und Familie zuständig waren. Straßberg trug vor, dass es durchaus viele gebildete Frauen gab, die lesen und schreiben konnten und auch gerne Musik hörten. Sie wollten mit ihren Ansichten und ihren Kunstwerken ebenso an die Öffentlichkeit wie die Männer. Clara Schumann wurde durchaus von ihrem Vater Friedrich Wiek gefördert, aber er war entschieden gegen eine Ehe mit dem finanziell nicht gut situierten Robert Schumann. Fanny Hensel stand im Schatten ihres Bruders Felix Mendelssohn Bartholdy, der gegen eine Drucklegung der Werke seiner Schwester war. Die drei gut aufeinander eingespielten Musikerinnen spielten die Werke der beiden Komponistinnen mit viel Ausdruck und Gefühl, wobei das Klaviertrio von Fanny Hensel musikalisch klar das abwechslungsreichere war. Gleich im ersten Satz „Allegro molto vivace“ wirkt das Stück dramatisch und zerrissen, so als ob sie sich gegen die Vorherrschaft ihres Bruders auflehnen wollte. Vetter hat hier irrwitzige Klavierläufe zu bewältigen. Themen werden zwischen den Instrumenten hin und her gespielt und vor allem dem Cello kommt immer wieder eine singende Rolle zu. Straßberg erzählt in einem Text von Bettine Brentano, dass deren Seele eine leidenschaftliche Tänzerin sei, die sich nicht zügeln lassen, sondern auf das vertrauen möchte, was in ihr jubelt. In einem anderen Text beschreibt Brentano eine abendliche romantische Schifffahrt auf dem Rhein. Beeindruckend, mit welch schönen Worten und Bildern sie das darstellt. Karoline von Günderrode erzählt, wie ein nächtlicher Kuss ihr Leben eingehaucht hat und fordert einen Trauernden dazu auf, das verstorbene Mädchen zu vergessen, stattdessen zum Tanz zu gehen, dem schweren Leid zu entsagen und sich über die Wolken zu schwingen. Mit solcher Einstellung lässt sich Leid sicher leichter ertragen.


Das Publikum lauscht mucksmäuschenstill und aufmerksam, so gefesselt vom Vortrag sind alle und spenden am Ende des Programms langanhaltenden Beifall.

Wir laden Sie herzlich ein zum 90-jährigen Bestehen des kfd-Diözesanverbandes Limburg zur 3. Veranstaltung unserer Reihe:
05.05.2019

Wir laden Sie herzlich ein zum 90-jährigen Bestehen des kfd-Diözesanverbandes Limburg zur 3. Veranstaltung unserer Reihe:

„Was das Leben schöner macht –Begegnungen mit Bildern, Büchern und Musik“.

Sie spielen Kompositionen von Clara Schumann und Fanny Hensel, dazwischen werden Texte von Bettine Brentano,
Annette von Droste-Hülsoff und Karoline von Günderrode rezitiert.
Es werden Getränke und Finderfood angeboten. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.
Wir freuen uns auf einen romantischen Sommerabend mit Musik und Poesie.

Wann: Sonntag, 5. Mai 2019, 16 bis 18 Uhr
Ort: Priesterseminar, 65549 Limburg, Weilburger Str. 16
Teilnahmegebühr: Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.
Auskunft und Anmeldung:
kfd-Diözesanverband Limburg, Graupfortstr. 5, 65549 Limburg
Tel.: 06431/997-406
E-Mail: kfd@bistumlimburg.de
Weitere Einträge finden Sie in unserem Archiv.

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