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09.03.2014 Zum Internationalen Weltfrauentag in Limburg: "Frauen über die frau spricht"

Der Weltfrauentag der Vereinten Nationen, für die Rechte der Frauen und den Weltfrieden, wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Er wurde erstmals 1911 organisiert im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht der Frauen.

im historischen Rathaussaal, Limburg

Anlässlich dieses Frauentages lud der kfd - Diözesanverband Limburg in Kooperation mit den Frauenbüros der Stadt Limburg und des Landkreises Limburg-Weilburg zu einem Vortrag am 9. März 2014 ins Rathaus Limburg ein.


"Frauen über die frau spricht"


Barbara Hohmann
Anna Maria Kremer
Ein spannender geschichtlicher Bogen von der radikalen Frauenrechtlerin Hedwig Dohm über die faszinierende Briefeschreiberin Hedwig Pringsheim zu Katia Mann.

Anna Maria Kremer, Diözesanreferentin der kfd Limburg, stellte Barbara Hohmann, M.A. Historikerin aus Lohmar, als Referentin des Tages, vor.







Frau Hohmann startete ihren Vortrag mit Hedwig Dohm (1831 – 1919), die in Berlin lebte und als Fraurechtlerin bereits in den 70ziger Jahren des 19. Jh. für die Gleichberechtigung und das Wahlrecht der Frauen kämpfte.
Dazu verfasste sie zahlreiche feministische Streitschriften und ihr zentraler Satz war:
„Menschenrechte haben kein Geschlecht.“

Außerdem schrieb sie Romane und Theaterstücke, Artikel für Frauenzeitschriften und trat sogar in Versammlungen auf.
Ihre Tochter Hedwig Pringsheim (1855 – 1942) hatte schriftstellerisches und schauspielerisches Talent, gab die Bühne aber auf um den Mathematikprofessor Alfred Pringsheim zu heiraten.



Die Familie zog von Berlin nach München. Dort verbrachte Katia Mann (1883 – 1980) mit vier älteren Brüdern eine glückliche Kindheit. Katia legte extern ihr Abitur ab und begann ein Studium. Wie sehr hatte ihre Großmutter Hedwig sich das für die Frauen gewünscht.
Als aber der damals schon berühmte Schriftsteller Thomas Mann um Katias Hand anhielt, sagte sie ja, und widmete sich ganz der Familie, vor allem aber ihrem Mann und seiner Arbeit.



Die etwa 70 Besucherinnen der Veranstaltung lauschten gespannt den detaillierten Ausführungen der Referentin und nutzten später die Zeit zum persönlichen Austausch mit ihr.

Im wunderbaren Ambiente des Sitzungssaals im Rathaus, bei Sekt und „fingerfood“ ließen sich die Frauen es gut gehen und verweilten noch lange in interessanten Gesprächen.



Danke an alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.










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